Ich bin ja bekanntlich ein großer Freund so genannter Download-Portale wie Steam, wo man die neuesten Blockbuster-Games ohne beim lokalen Geiz- oder Blöd-Markt vorbeischauen zu müssen legal erwerben und runterladen kann. Wie die "PC Games" auf ihrer Website berichtet, hat Steam, das im Hintergrund vom Entwicklerstudio Valve Software (u.a. Half Life-Series, Left 4 Dead-Series, TF2) betrieben wird, mittlerweile eine wahre Monopolstellung eingenommt. Rund 70 Prozent aller legalen Spieledownloads würden über die Steam-Plattform abgewickelt, merkt Brad Wardell, seines Zeichens COO beim Steam-Konkurrenten Impulse, kritisch an.
Ich persönlich habe - im Unterschied zu so manch anderem - nichts gegen Steam und sein Quasi-Monopol einzuwenden. Steam hat in seinem Bereich für mich mittlerweile denselben Stellenwert eingenommen wie der iTunes-Store bei Musikdownloads (auch wenn ich kein wirklicher Apple-Fan bin). Alles rein digital, - doch genau darin liegt bekanntlich die Zukunft! Steam als Portal ist grandios, weil übersichtlich, was die Downloadgeschwindigkeit angeht sehr flott und sicher in der Zahlungsabwicklung. Außerdem gibt's dort in einer eigenen Rubrik, in der man sich wirklich verlieren kann, wirklich herausragende Indie-Titel zu kaufen, die von ihren Entwicklern exklusiv via Steam vertrieben werden.
Somit werde ich Valves Angebot treu bleiben, auch wenn es bald einen Marktanteil von 80 Prozent erreicht haben sollte und seine Kritiker weiterhin Sturm laufen... ;)